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XAMONUS — The Field

Ein transpersonales Feld der Initiation & Erkenntnis

Mein Weg zu XAMONUS lässt sich nicht auf einen einzelnen Ursprung zurückführen. Katholisch erzogen, begann ich früh, mich mit mystischer Erfahrung und den Dimensionen des Spirituellen auseinanderzusetzen. Whirling in Anlehnung an den Sema und meine Initiation in Surat Shabd Yoga gehörten zu den ersten bewussten Praktiken auf diesem Weg. Eine außerkörperliche Erfahrung während eines schweren Autounfalls in Nordirland 2008 wurde zu einer weiteren Zäsur und vertiefte meine Auseinandersetzung mit transpersonaler Wahrnehmung und Initiation.

Mein Weg führte schließlich in die traditionellen Pflanzen- und Heilpraktiken des Amazonas. Mich faszinierte daran nie die spätere westliche Vorstellung eines spirituellen Detox, sondern ihre ursprüngliche magische Dimension. Im Kambô begegnete mir eine Medizin, deren indigener Kontext von Jagdmagie und den existenziellen Bedingungen des Überlebens im Regenwald geprägt ist – und Kampū, dem Geist des Frosches.

Während einer Zeremonie im Oktober 2012 erlebte ich eine Initiation durch Kampū. Dabei öffnete sich mir ein transpersonales Feld, aus dessen Führung sich das AyaKambo Project (2012–2017) und meine Arbeit der folgenden Jahre entwickelten.

2017 beendete ich AyaKambo bewusst. Die westliche Plant-Medicine-Szene war zunehmend Teil einer spirituellen Konsumkultur geworden, in der Traditionen aus ihren Zusammenhängen gelöst, verschlungen, neu kombiniert und dem eigenen spirituellen Selbstentwurf einverleibt wurden. Aus kulturell verwurzelten Praktiken wurde ein frei verfügbares Inventar persönlicher Transformation. Das widersprach grundlegend dem, was mich ursprünglich an dieser Arbeit berührt hatte.

Danach führte mich mein Weg verstärkt zur orientalischen Magie, Alchemie und zurück zum Okkulten. Harmala, Feuer, Schutzmagie und der böse Blick eröffneten einen anderen kulturellen Horizont. Zugleich vertiefte sich meine Beschäftigung mit der Tradition des Werdens: vom altägyptischen Kheper bis zu dessen späterer Rekontextualisierung als Xeper innerhalb des Left-Hand Path. In gewisser Weise schloss sich damit ein Kreis zu den religiösen und mystischen Fragen meiner frühen Prägung.

Acht Jahre nach der Kampū-Initiation, im Jahr 2020, offenbarte sich mir schließlich XAMONUS als Name jenes Feldes, in dem ich seit 2012 gereift war – nicht als neu erfundenes System, sondern als Form und Zusammenhang für das, was sich über Jahre entwickelt hatte.

Das SIGIL OF XAMON ist mein persönlicher Schlüssel zu diesem Feld. Sein Ursprung liegt in einer früheren Ayahuasca-Meditation und der darin empfangenen Aussage, den „Schlüssel zur Matrix“ zu besitzen.

XAMONUS bezeichnet heute dieses transpersonale Feld der Initiation und Erkenntnis – den Raum meiner magischen und künstlerischen Praxis und meiner fortwährenden Kunst des Werdens.